Sporternährung für Läufer: So unterstützen Sie Ihr Training

Auch Läufer sollte auf Ihre Ernährung achten, damit ihr Körper die Energien und Nährstoffe bekommt, die er für die teilweise hohen und langen Belastungsphasen benötigt.

Eiweiße / Proteine

Proteine sind die Grundlage für Leistung im Sport und generell bei Bewegung. Zum einen sind sie die Basis dafür, dass Muskeln wachsen können, zum anderen halten sie ganz nebenbei noch das Immunsystem fit. Wer abnehmen möchte, sollte möglichst viele Proteine zu sich nehmen, denn diese haben einen lang anhaltenden Sättigungseffekt und sorgen dafür, dass die Fettverbrennung besser aktiviert werden kann.

Hier kommen zum Beispiel diverse Proteinshakes in Frage. Meistens zu kaufen als Pulver diverser Geschmacksrichtungen, welches dann mit Milch oder auch Wasser gemischt werden kann. Eiweiß gibt es aber auch in Form von Quark, Hüttenkäse und natürlich auch in Fleisch und Eiern. Hingegen alter Meldungen sind Eier auch nicht schädlich für den Cholesterinspiegel.

Vitamine und Mineralstoffe

Der Körper funktioniert nur dann sportlich und wie eine Fettverbrennungsmaschine wenn alle notwendigen Stoffe in ausreichende Menge zugeführt werden. Vitamine und Mineralstoffe haben hier einen hohen Stellenwert. Wichtig ist eine abwechslungsreiche Ernährung mit viel rohem Obst und Gemüse. Oft reicht diese Zufuhr für aktive Sportler jedoch nicht aus. Diese benötigen oft mehr davon als der Durchschnittsmensch. Möglich ist es hier, mit hochwertigen Vitamintabletten aus der Apotheke zu ergänzen. Besonders Magnesium muss oft extra zugeführt werden, da sonst Krämpfe drohen. Wenn Magnesium supplementiert wird, sollte am besten Magnesiumcitrat eingenommen werden, da dieses die höchste Bioverfügbarkeit hat. Eine Menge von etwa 600 mg zum Abend hin ist anzuraten.

Gleichzeitig sollte tagsüber ausreichend Calcium zugeführt werden, da diese beiden Mineralien in enger Korrespondenz miteinander stehen. Hier sind Brausetabletten aus der Drogerie oder Apotheke kostengünstig zu bekommen.

Fette

Den Lipiden wird leider oft nur eine geringe Bedeutung beigemessen. Dabei schmieren sie nicht nur die Zellmembranen, sie sind auch dafür verantwortlich dass das Gehirn gut funktioniert und tragen zu einem guten Fettstoffwechsel bei. Hier sollten mehrfach verarbeitetet Transfette vermieden werden – diese machen dick und sind ungesund. Auf fertig verarbeiteten Lebensmitteln muss deren Aufkommen gekennzeichnet werden.

Gesunde Fette wie Leinöl, Kokosöl, Oliven- und Rapsöl sollten jedoch regelmäßig in der Ernährung vorkommen. Auch das Fett von Seefischen ist sehr gesund und hält den Körper gesund. Diese Fette sollten möglichst wenig erhitzt werden und machen sich zum Beispiel gut im Salat oder auch im Quark zu Kartoffeln.

Foto: © Sura Nualpradid – Fotolia.com

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