Basische Ernährung: Welche Lebensmittel essen?

Basische Ernährung gilt bereits seit vielen Jahren als gesundheitsfördernde Ernährungsform. Was die Folgen einer Übersäuerung sind, was man unter basischer Ernährung versteht und welche Lebensmittel man essen sollte wird nachfolgend geschildert.

Folgen einer Übersäuerung

Seit 1913 gilt die basische Ernährung der Alternativmedizin, welche oft as heildend und gesundheitsfördernd empfohlen wird. Aufgrund der heute fortschreitenden industiellen Herstellung von Fertignahrung bzw. anderer Nahrungsmittel, produziert der menschliche Körper oft zu viel Säure. Die Ausscheidungsorgane, wie Schweissdrüsen, Leber, Nieren, Lunge, können diese Säure nicht mehr zur Gänze entfernen und so übersäuert der Körper.

Die Ursachen einer Übersäuerung können erheblich sein. Beschwerden einer Übersäuerung sind chronischer Müdigkeit, Kopfschmerzen, Depressionen, Gicht, Arthrose, unreine Haut, Muskelverspannungen, sowie leichtere Anfälligkeit für grippale Infekte.

Der Säure- bzw. Basengehalt wird mit dem bekannten pH-Wert angegeben und kann einfach im Urin festgestellt werden. Im Sauren Bereich reicht die Skala von 0 bis 7. Menschen mit Werten zwischen 7 und 14 befinden sich im basischen Bereich.

Welche Lebensmittel sind vorteilhalft und welche nicht?

Mit einer basischen Ernährung wird in Körper ein Milieu erzeugt, welches nur solche Mikroorganismen zulässt, die für die menschliche Gesundheit vorteilhaft sind. Schädliche Pilze und Bakterien werden dadurch vernichtet. Basische Ernährung macht schön, schlank, fit und hält vor allem jung. Ebenso verhindert diese chronische Krankheiten und ist für das allgemeine Wohlbefinden stark vom Vorteil.

Grundnahrungsmittel für eine bewusste basische Ernährung sind Gemüse und Salate. Vor allem aber grünes Blattgemüse, welches am besten roh verzehrt wird. Dieser Salat kann mit frisch gepressten Zitronensaft übergossen werden, was gleichzeitig als Essigersatz gilt. Auch gewisses Obst gilt als basisch, wie zum Beispiel Äpfel, Ananas, Bananen, Birnen, Erdbeeren, Honigmelonen, Kiwis, Pflaumen, und Zitronen. Hirse und Quinoa ersetzen Getreideprodukte wie Reis und Pasta.

Anstatt Zucker zu konsumieren, sollte auf Früchte zurückgegriffen werden. Allerdings gilt zu wissen, dass je süßer die Frucht, desto höher ist der Säuregehalt.
Nüsse und Samen, wie beispielsweise Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Leinsaat, können als Fleisch-, Fisch-, Wurst-, und Milchprodukteersatz verzehrt werden. Ebenso gelten Mandeln, Mohnsamen, sowie Sesam als basisch.

Generell gilt es auf Süßigkeiten, Kakao, Kaffee, Zigaretten und Alkohol zu verzichten. Auch Nahrungsmittel mit Lebensmittelzusätzen, wie zum Beispiel Farbstoffe oder Konservierungsstoffe, sollten nicht gegessen werden.
Oftmals entsteht beim Erhitzen von Speisen Säuren. Es empfiehlt sich daher, vieles roh zu konsumieren. So sind beispielsweise rohe Tomaten basisch. Hingegen weisen gekochte Tomatengerichte einen äußerst hohen Säuregehalt auf.

Foto: © Eisenhans – Fotolia.com

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