Effektive Tipps zur Behandlung von Burnout-Syndrom

Das Burnout Syndrom – eine typische Zivilisationskrankheit der heutigen Zeit, kann prinzipiell jeden treffen, jedoch sind besonders hoch motivierte Menschen, welche sich in ihrem Beruf sehr engagieren, häufiger betroffen. Das Burnout Syndrom entwickelt sich über einen längeren Zeitraum, die anfängliche Motivation der Betroffenen nimmt immer mehr ab, bis diese letztendlich resignieren und sich auch gesellschaftlich immer mehr zurückziehen. Zu den emotionalen und geistigen Erschöpfungszuständen kommen schließlich körperliche Symptome, wie Magen- und Darm-Beschwerden, Muskelverspannungen, Schlafstörungen, erhöhte Infektanfälligkeit sowie Kopf- und Rückenschmerzen hinzu.

Nur wer innerlich ausgeglichen ist, verfügt über die richtigen Strategien, um mit dem stetig steigenden Leistungsdruck umzugehen und daher die Anforderungen des Alltags bewältigen zu können. Es ist wichtig, dass die Betroffenen selbst erkennen, dass sie ihre bisherigen Verhaltensmuster ändern müssen, und dass sie dabei eventuell Hilfe benötigen. Um den beruflichen Stress abzubauen und somit die innere Balance wieder herzustellen, müssen die vom Burnout Syndrom betroffenen Patienten, lernen auf ihre Bedürfnisse zu hören und mit ihren Kraftreserven angemessen umzugehen.

Entsprechende Entspannungstechniken, Meditation und Autogenes Training sind ebenso hilfreich, wie ein erfüllendes Hobby oder eine sportliche Betätigung. Ein angemessener Umgang in Konfliktsituationen kann durch die Verbesserung der sozialen Fähigkeiten erreicht werden und in dem die eigenen Belange gelegentlich in den Vordergrund gerückt werden.

Deshalb sollte man unangenehme Arbeiten auch mal ablehnen, was folglich auch zur Stärkung des Selbstwertgefühls beiträgt. Soziale Kontakte zu Freunden, Bekannten oder Familienangehörigen, erweisen sich als günstig und tragen wesentlich zum Wohlergehen bei.

Je eher die Symptome des Burnout Syndroms richtig gedeutet werden, desto besser sind die Erfolgsaussichten auf eine vollständige Genesung. Bei gravierender Symptomatik ist mitunter eine professionelle psychotherapeutische Therapie erforderlich.

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