Rudergerät für zu Hause: Worauf Einsteiger achten sollten

Rudern Sport

Die körperliche Fitness kommt bei vielen Menschen, die Karriere machen wollen, eindeutig zu kurz. Dabei kann eine Grundfitness und eine Grundmukulatur bereits mit verhältnismäßig geringem Aufwand erreicht werden.

Schafft man sich ein Laufband, einen Ergometer oder ein Rudergerät für Zuhause an, kann man sich den Gang ins Fitnessstudio sparen und währenddessen sogar einen Film oder die Nachrichten des Tages schauen.

Das richtige Rudergerät für Zuhause finden

Es ist nicht gerade einfach den Rudersport in freier Natur auszuüben. Da man nicht immer spontan bei Lust und Laune eine Trainingseinheit einwerfen kann, bietet sich die Anschaffung eines Rudergerätes für die eigenen vier Wände an. Bereits ab einem Preis von etwa 100 Euro können die günstigsten Modelle erstanden werden. Teurere Modelle, die häufig über eine größere Anzahl an Trainingsprogrammen und über einen höheren Sitzkomfort verfügen, können auch schon einmal über 1.000 Euro kosten.

Der Anfänger sollte darauf achten, dass die Ruderbewegung im Gerät einen flüssigen und ganzheitlichen Bewegungsablauf ermöglicht. Das Gerät sollte über eine breite Auswahl verschiedener Trainingsprogramme verfügen, die eine unterschiedliche Länge und Intensität aufweisen. Es ist dringend empfohlen einzelne Geräte vor dem Kauf zu testen und sich von einem fachkundigen Verkäufer beraten zu lassen. Gerade bei Fitnessgeräten, die auf ein klassisches Auslegersystem setzen, ist zu prüfen, ob das Gerät ideal an die eigene Körpergröße angepasst werden kann. Beliebter und hochwertiger sind Geräte, deren Funktionalität durch eine Magnetbremse und/oder einen Seilzug gewährleistet wird. Für den Test verschiedener Geräte bieten sich auch Schnupperstunden in Fitnessstudios der Umgebung an.

Beim Rudern beanspruchte Muskelgruppen

Rudern ist ein idealer Sport, um die Kraftausdauer zu trainieren. Dabei wird nicht nur, wie vielleicht zunächst vermutet, die Oberarmmuskulatur trainiert, sondern viele weitere wichtige Muskelgruppen des Sportlers. Insbesondere werden neben der Armmuskulatur die Oberkörper-, Rücken-, Schulter- und Rumpfmuskulatur trainiert und natürlich auch die Oberschenkelmuskulatur. Der Bewegungsablauf kann in zwei Phasen unterteilt werden: die Zugphase und die Erholungsphase. In der Zugphase werden die einzelnen Muskelgruppen belastet, während der Körper in der Erholungsphase weitgehend entlastet wird und in die Ausgangsposition zurückkehrt. So wird ein ideales Verhältnis zwischen Belastungs- und Erholungsphasen geschaffen.

Fazit

Neben den vielen Muskelgruppen, die durch das Rudertraining beansprucht werden und den positiven Wirkungen auf diese, bietet das Training noch viele weitere Vorteile. Durch die Belastung wird das Herz-Kreislauf-System gestärkt und die Durchblutung verbessert. Außerdem eignet sich eine intensive Rudereinheit am Abend ideal, um den über den Tag angesammelten Stress abzubauen und wieder ins psychische Gleichgewicht zu finden.

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