Aminosäuren nach dem Sport: Welche Wirkung und Nutzen haben sie?

Die Sporternährung der letzten Jahre hat den Fokus häufig auf Kohlenhydrate und die Vitaminzufuhr gerichtet. Eher vernachlässigt wurden Bausteine, die für die Stoffwechselprozesse im menschlichen Körper unverzichtbar sind:

Die Aminosäuren.

Was passiert im Körper?

Aminosäuren sind essentielle Bausteine von einzelnen Proteinen und im System des menschlichen Körpers unverzichtbar für funktionierende Stoffwechselprozesse. Ihnen obliegt die wichtige Aufgabe, den Transport und die Speicherung von grundlegenden Nährstoffen wie beispielsweise Wasser, Fett, Kohlenhydraten und Mineralstoffen zu gewährleisten. Ohne Aminosäuren würde die Verstoffwechselung dieser Körperbausteine nur unzureichend funktionieren.

Aminosäuren und Sport

Als Bluteiweißkörper sind Aminosäuren u.a. Bauteile von Muskulatur, Sehnen oder Bändern. Die Zufuhr von Aminosäuren unterstützt den Aufbau von Muskelmasse, reguliert die Durchblutung und verbessert die Immunabwehr. Insbesondere die verzweigtkettigen Aminosäuren (BCAA) sind aus dem Kraftsport bekannt und dienen dort als Unterstützer für den Muskelaufbau. Drei besonders wichtige BCAA sind Isoleucin (Definition), Leucin (Definition), Valin (Definition) und Taurin (Definition). Positive Effekte sind die Verbesserung der Energieversorgung von Muskelzellen, die Regulierung des Stickstoffgehaltes oder die Neubildung von Körpergewebe. Durch eine ausgewogene Ernährung wird der tägliche Bedarf an Aminosäuren problemlos gedeckt. Bei außergewöhnlicher körperlicher Belastung, die im Leistungssport regelmäßig auftritt, kann eine Ergänzung mit Aminosäurepräparaten einem Mangel vorbeugen.

Welche Nahrungsmittel eignen sich besonders?

Der Tagesbedarf wird in der Regel durch einen gesunden Ernährungsplan gedeckt. Verzweigtkettige Aminosäuren kommen in zahlreichen Lebensmitteln des Alltags vor. Als Beispiele seien genannt:

  • Weizenprodukte
  • Hühnerei
  • Rind
  • Lachs in rohem Zustand
  • Walnüssen
  • Hühnerbrust
  • Reis
  • Sojaprodukte

Mängel erkennen

Ein Mangel an Aminosäuren tritt in der modernen Ernährung selten auf. Trotzdem sollten Alarmsignale erkannt werden, um einem drohenden Aminosäuremangel rechtzeitig vorbeugen zu können. Bei erhöhtem Verbrauch von Aminosäuren durch extreme körperliche Belastung, oder als Folge von Diäten, können verschiedene körperliche Signale auftreten, die auf einen Mangelzustand hindeuten. Ein mattes Körpergefühl und außergewöhnliche Müdigkeit können ebenso auftreten, wie Konzentrationsprobleme oder Depressionen. Auch ein erhöhter Blutdruck oder eine gehemmte Regenerationsfähigkeit nach dem Sport sind Anzeichen, denen nachzugehen ist. Ist ein niedriger Aminosäurespiegel erkannt, können qualitativ hochwertige Ergänzungspräparate schon kurzfristig Abhilfe schaffen.

Gute Sporternährung hilft

Eine ausgewogene, gesunde Ernährung und die Zufuhr von guten Sportnahrungsergänzungsmittels sind grundlegende Faktoren für einen ausgeglichenen Aminosäurehaushalt und helfen dem Sportler, seine Leistungsfähigkeit auch in Episoden starker Belastung zu erhalten. Dabei ist auf eine hohe Qualität der Ergänzungspräparate zu achten, denn die Wirksamkeit der Sportnahrungsergänzungsmittel richtet sich nicht nach der eingenommenen Menge, sondern nach der Ausgewogenheit einer breiten Platte an enthaltenen Aminosäuren.

Foto: © Maridav – Fotolia.com

Comments are closed.