Die 4 wichtigsten Protein-Varianten für Dein Training

Wird das Bedürfnis des Körpers an Protein über die Nahrung nicht genügend gedeckt, greift der Organismus bei aktiver körperlicher Belastung auf die körpereigenen Proteine zurück.

Das kann sich negativ auf Ausdauer, sportliche Leistungsfähigkeit und Kondition auswirken. Verschiedene Protein-Varianten geben Sportlern aller Leistungsstufen die Möglichkeit, ihre Muskelaufbau-Ernährung mit Nährstoffen gezielt zu ergänzen und so auf praktische und einfache Weise zu optimieren. Wie verschieden die unterschiedlichen Varianten wirken und einzusetzen sind, zeigt eine interaktive Grafik auf der Startseite von eiweisspulver-test.com sehr schön. Hier eine Vorschau:

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Whey Protein für einen effektiven Muskelaufbau

Die bei Sportlern bekannteste Protein Form ist wahrscheinlich das Whey Protein. Whey Protein gilt als das schnellste Eiweiß der Natur und wird auch Molkeneiweiß genannt. Die Einnahme von Whey Proteinen bietet sich aufgrund der schnellen Aufnahme unmittelbar vor und nach dem Training an und ist am Aufbau und Erhalt von Muskelmasse beteiligt.

Das Whey Protein Drink kommt aber auch bei intensiven Ausdauerbelastungen dank seiner vielen positiven Eigenschaften immer häufiger zum Einsatz. Das aus Molke extrahierte Eiweißprodukt liefert zudem wertvolle BCAA und ist besonders gut bekömmlich und leicht verdaulich.

Pflanzliche Soja Proteine auch für Veganer

Soja Protein erfreut sich in den letzten Jahren einer ständig wachsenden Beliebtheit. Das Eiweiß ist rein pflanzlich und wird aus natürlichen Sojabohnen ohne Gentechnik hergestellt. Soja steht vielen tierischen Nahrungsmitteln in nichts nach und enthält zudem kein Cholesterin. Pflanzliches Soja Protein ist daher als alternative Eiweißquelle ideal für Sportler, die an Laktoseintoleranz leiden oder Vegetarier beziehungsweise Veganer sind.

Soja Protein trägt zum Erhalt und Aufbau von Muskelmasse sowie zum Erhalt normaler Knochen bei und liefert essentielle und nicht-essentielle Aminosäuren im ausgewogenen Verhältnis. Ein bekanntes und beeindruckendes Beispiel für ein erfolgreiches Training auf rein veganer Basis ist übrigens Frank Medrano:

Casein Eiweiß – Das “Night-Time-Protein”

Durch die langkettigen Proteinpeptide ist das Casein Protein eine langsam verdauliche Proteinquelle. Das hervorragend cremige Protein ist eine sehr bekannte Proteinsorte und wird aus Käse hergestellt. Im Vergleich zu Whey Protein bietet Casein den großen Vorteil der längerfristigen Protein Versorgung und ist beliebt zum Muskelaufbau. Die Aminosäureversorgung ist durch diese Protein-Eigenschaft des Caseins über mehrere Stunden hinweg gewährleistet. Zum Muskelerhalt trägt die fettarme, langanhaltende Proteinzufuhr ebenfalls bei. Casein Protein wird daher auch das “Night-Time-Protein” genannt und ist gerade vor dem Schlafen gehen sehr beliebt. Von der Einnahme nach dem Training ist jedoch abzuraten. In diesem Fall sollte besser auf ein schnelles Protein wie Whey zurückgegriffen werden.

All in One – Das Mehrkomponenten-Protein

Wichtige Nährstoffe aus unterschiedlichen Eiweißquellen vereinigen sich beim Mehrkomponenten-Protein in einem Produkt, ohne dabei viel Zeit und Kosten für zusätzliche Supplementierungen aufwenden zu müssen. Mehrkomponenten-Protein besitzt ein ausgezeichnetes Aminosäurenprofil und hat von allen Proteinen die höchste biologische Wertigkeit, dank der starken Zusammensetzung aus mehren Proteinsorten. Mehrkomponenten-Protein, gebündelt mit einzelnen Proteinsorten wie Ei-Protein, Whey-Protein und Soja-Protein ist langsam verdaulich und zum Aufbau und Erhalt von Muskelmasse bestmöglich geeignet. Wer viel unterwegs ist und über mehrere Stunden keine Nahrung zu sich nehmen kann, profitiert von diesem Protein, denn es dient hervorragend als Nahrungsergänzung.

Foto: © Jasminko Ibrakovic – Fotolia.com

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