Welche Vitamine sind gut für die Haut?

Mit einer wohldurchdachten Ernährung stärkt man nicht nur den gesamten Organismus, man kann auch das Hautbild verbessern. Einige Vitamine sorgen für eine schöne Haut und regen zusätzlich das gesunde Wachstum von Nägeln und Haaren an. Schönheit, die von innen kommt.

Welche Vitamine sorgen für eine schöne Haut?

Wer eine besonders schöne Haut haben möchte, sollte Lebensmittel auf seinen Speiseplan setzen, die folgende Vitamine enthalten:

  • Vitamin A, auch Retinol genannt, schützt nicht nur die Haut, sondern auch die Schleimhäute und die Augen
  • Vitamin B2, auch unter dem Namen Riboflavin bekannt, sorgt für schöne Nägel und ist gesund für Augen und Haut
  • Vitamin B7, auch als Biotin oder Vitamin H bekannt, fördert den Fettsäure- und Kohlehydratstoffwechsel der Schleimhäute und der Haut, es wirkt Haarwuchsschäden und Hauterkrankungen entgegen
  • Vitamin B9, wird auch Folsäure oder Vitamin M genannt, regt die Zellteilung und den Gewebeaufbau an

Die oben genannten Vitamine werden durch die Nahrung aufgenommen und wirken sich positiv auf das Hautbild aus. Die Kosmetikindustrie reichert Hautpflegemittel gerne mit Vitaminen an, die ebenfalls das Hautbild verbessern sollen. Im Handel sind Hautcremes erhältlich, die mit Vitamin E, Vitamin C und Vitamin A angereichert sind. Diese sollen die freien Radikale in der Haut binden und dadurch die Gewebestruktur verbessern.

Eine ausgewogene Ernährung ist empfehlenswert

Vitamine, die das Hautbild positiv beeinflussen können als Nahrungsergänzungsmittel, aber auch über eine ausgewogene Kost dem Körper zugeführt werden. Es ist empfehlenswert, die täglichen Mahlzeiten so zu gestalten, dass alle notwendigen Vitamine in ausreichende Menge enthalten sind. Nahrungsergänzungsmittel sind in diesem Fall überflüssig. Vitamin A ist in Möhren besonders hoch dosiert. Allerdings müssen die Möhren auf eine bestimmte Art zubereitet werden, damit das enthaltene Vitamin A überhaupt vom Körper aufgenommen werden kann. Die Zellstruktur der Möhre ist sehr stark. Wer seine Möhren lieber roh genießt, kann diese mit den Zähnen kaum zerstören. Wer seine Möhren lieber kocht, zerstört dabei auch die Zellstruktur, die das Vitamin A freigibt.

Besser ist es, wenn die Möhren mit einem Entsafter zu frischem Möhrensaft verarbeitet werden. Die mechanische Bearbeitung von handelüblichen Entsaftern ist in der Lage, die Zellstruktur der Möhren zu zerstören, und die enthaltenen Vitamine dem Organismus zugänglich zu machen. Da Vitamin A ein fettlösliches Vitamin ist, sollte immer ein wenig Öl (Olivenöl, Kürbiskernöl etc.) mit in den Saft gegeben werden, damit das Vitamin A aufgenommen werden kann. B-Vitamine sind in Hülsenfrüchten, Fleisch und Hefe enthalten. Traditionelle Eintöpfe sind in der Regel reich an Vitamin B und anderen lebensnotwendigen Mineralien und Spurenelementen.

Foto: © Nobilior – Fotolia.com

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