Gesunder Schlaf: Macht Schlafmangel dick?

Paar schlafend

Das ein gesunder und erholsamer Schlaf wichtig für den Menschen ist, steht ausser Frage. Doch die Tatsache, dass zu wenig Schlaf darüber hinaus auch noch dick macht, wird viele Menschen überraschen.

Dies liegt vor allem an dem durch den Schlafmangel ausgelösten Ungleichgewicht im menschlichen Hormonhaushalt und kann im Extremfällen für ein enormes Übergewicht sorgen. Aus diesem Grund sollte man stets Wert darauf legen, mindestens 7 Stunden in der Nacht schlafen zu können.

Faktoren für einen erholsamen Schlaf

Nicht nur die Länge des Schlafes ist entscheidend für unser körperliches Wohlbefinden, sondern auch die Qualität des Schlafs. Wer zwar 7 Stunden im Bett verbringt, dort aber kaum oder nur wenig schläft wird ebenso müde und KO auf der Arbeit erscheinen, wie jemand, der nur 4 Stunden im Bett verbracht hat.
Möchte man also die Gefahren der Gewichtszunahme durch zu wenig oder schlechten Schlaf vermeiden, sollte man sich um eine ungestörte und angenehme Bettruhe kümmern. Hierbei hat die Wahl der Matratze und des Lattenrostes einen nicht unerheblichen Anteil. Vor allem die Härte der Matratze ist hierbei ein entscheidendes Kriterium für einen erholsamen und tiefen Schlaf. Um den Härtegrad von Matratzen berechnen zu können, kann man sich eines Härtegrad-Rechners wie auf der Seite http://www.slewo.com/Matratzen/Irisette/Kaltschaum/Badenia-Irisette-Lotus-Kaltschaum-Matratzen-100000012.html bedienen.

Wie Schlafmangel unseren Körper beeinflusst

Wer wenig oder schlecht schläft wird schnell feststellen, dass die Leistungsfähigkeit des Körpers sinkt. Durch diese Müdigkeit verringert man automatisch die körperliche Bewegung auf ein Minimum, was bereits für enen schlechteren Abbau zugeführter Kalorien führen kann. Doch die wirkliche Gefahr des Schlafmangels findet sich auf einer viel kleineren und deutlich effektiveren Ebene. Denn Müdigkeit und Schlafmangel sorgen dafür, dass der Leptinspiegel im Körper stark absinkt. Da Leptin für die Steuerung des Hungergefühls verantwortlich ist, sendet ein müder Körper regelmäßig das Signal „Hunger“ aus, obwohl es keinen echten Bedarf an neuen Energieträgern gibt. Diese zusätzlich aufgenommene Nahrung kann daher nicht effektiv verarbeitet werden und landet, übertragen gesagt, direkt in den Fettpolstern. Prof. Dr. Hubertus Himmerich und sein Team erforschen am IFB Adipositas Erkrankungen der Universität Leipzig die Auswirkungen des Schlafmangels auf den Körper der Menschen.

Einen guten Überblick über diese Thematik findet sich auf der Seite des IFB Adipositas Erkrankungen unter http://www.ifb-adipositas.de/ifb/blog/schlafmangel-macht-dick. Hier werden die einzelnen hormonellen Faktoren für den Zusammenhang zwischen Schlafmangel und Übergewicht nochmals detailliert erklärt und in den richtigen Zusammenhang gesetzt.

Den eigenen Schlaf in den Griff bekommen

Man kann also sehr deutlich und wissenschaftlich nachgewiesen erkennen, dass ein regelmäßiger Schlafmangel nicht nur die Leistungsfähigkeit senkt, sondern auch einen direkten Zusammenhang zu Übergewicht und Fettleibigkeit besitzt. Um diese Gefahren zu minimieren, sollte man auf mehreren Ebenen versuchen den eigenen Schlafmangel in den Griff zu bekommen. Dabei hilft sowohl die Einrichtung des Schlafzimmers über neue und passende Betten und Matratzen, aber auch eine feste Struktur, die rund um den Schlaf eingehalten werden sollte.
So sollte man zum Beispiel im Bett weder Lesen noch Fernsehen, sondern das Schlafzimmer einzig als einen Ort der Ruhe und des Schlafes nutzen. Hat man sich erst einmal an diesen Zustand gewöhnt, können Körper und Geist deutlich schneller abschalten und sich die benötigte Ruhe gönnen.

Schlafen Sie sich schlank

Selbstverständlich ist Schlafmangel nicht der alleinige Auslöser für Übergewicht. Aber vor allem Menschen, die zu Übergewicht und leichter Gewichtszunahme neigen, sollten definitiv ihren Schlaf im Auge behalten und rechtzeitig reagieren. Denn die potentielle Gewichtszunahme durch einen regelmäßigen Schlafmangel ist nicht zu verachten und sollte dem entsprechend auch nicht ausser Acht gelassen werden. Wer jedoch mindestens 7 Stunden pro Nacht erholsam und ruhig schläft, kann sich über eine leichtere Gewichtsreduktion und deutlich mehr Fitness am Tag freuen.

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