Was Schwimmen zum perfekten Ausgleichssport macht

Schwimmen ist ein beliebter Ausgleichssport, der zudem zu den gesündesten Sportarten zählt. Ein Vorteil ist, dass das Schwimmen zu jeder Jahreszeit möglich ist. Der folgende Beitrag erläutert, was den beliebten Ausgleichssport auszeichnet und welche Vorteile das Schwimmen bietet.

Schonendes Training des ganzen Körpers

Beim Bewegen auf dem Wasser verlieren wir etwa 90 Prozent des Gewichts, wobei uns die Auftriebskraft hochhebt und wahrhaftig schweben lässt. Aufgrund der Tatsache, dass die Dichte des Wassers im Vergleich zur Luft größer ist, trifft jede Bewegung des Körpers auf einen viel höheren Widerstand. Dies erfordert zwar mehr Muskelkraft, allerdings werden die Gelenke mehr geschont, denn das Wasser trägt einen Großteil des Körpergewichts. Beim Schwimmen werden fast alle Muskelgruppen beansprucht, insbesondere die Schulter- und Armmuskulatur, was zum Beispiel beim Joggen meist vernachlässigt wird.

Des Weiteren werden das Herz-Kreislauf-System sowie die Funktion der Lunge effektiv trainiert. Der Abhärtungseffekt ist ein großer Vorteil. Wer regelmäßig schwimmt, ist gegenüber Infekten der Atemwege widerstandsfähiger. Auch die Haut wird besser durchblutet und gestrafft. Damit ist das Schwimmen auch ein idealer Beauty-Sport. Der positive, nicht zu vergessende Nebeneffekt ist, dass beim 30-minütigen Schwimmen 300 bis 600 Kalorien verbrannt werden, wodurch auch Gewichtsprobleme auf diese Weise verbessert werden können.

Schwimmen – das ideale Muskeltraining

Schwimmen ist überaus gesund, denn es trainiert alle Muskeln. Nach langen Arbeitstagen, die heutzutage leider viel im Sitzen stattfinden, freut sich der Körper über einen sinnvollen Sport, der einen gesunden Ausgleich bietet. Schwimmen ist ideal, um beispielsweise eine verspannte Muskulatur wieder zu lockern, unter anderem den Nacken- und Schulterbereich, welcher bei vielen Menschen regelmäßig verspannt ist. Überhaupt gelten Rückenbeschwerden mittlerweile als eine Volkskrankheit. Regelmäßige Bewegung kann dem entgegenwirken. Jeder Muskel im Körper arbeitet beim Schwimmen.

Alle Schwimmstile, zum Beispiel Brust- und Rückenschwimmen, Kraulen oder Delfin, fördern die Muskeln im Rücken-, Schulter- und Nackenbereich, in den Armen, der Brust oder an den Beinen. Vom Schwimmen profitiert der gesamte Körper und zudem werden Spannungskopfschmerzen vermieden. Die Durchblutung wird ebenso verbessert. Der Körper wird mit Nährstoffen versorgt, während Abfallstoffe abtransportiert werden. Der große Vorteil ist beim Schwimmen, dass die Gelenke geschont werden, während beispielsweise beim Joggen von übergewichtigen Menschen genau das Gegenteil der Fall ist. Daher ist das Schwimmen der optimale Ausgleichssport.

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