Protein Drinks selber machen: Was für Zutaten kommen rein?

Wer trainiert, wird wissen, wie wichtig die Aufnahme von Protein beim Sport ist. Sie bauen die Muskeln auf und geben Kraft. Da Proteine nicht nur durch schwere Nahrungsmittel zugeführt werden sollten, bieten sich selbst hergestellte Protein Shakes für den Sportler an.

Die richtige Zusammenstellung ist wichtig

Ein Protein Drink ist für viele Sportler wichtig, kann jedoch auch bei einem Mangel an Proteinen helfen. Viele Menschen machen jedoch noch Fehler, wenn sie diese Drinks selbst mixen, da die Zutaten falsch sind oder nicht genügend Protein enthalten. Die Drinks sind mit der richtigen Zusammenstellung fördernd beim Abbau von Fett und der Zunahme von Muskelmasse.

Es gibt vier Elemente, die in jeden Shake gehören und alle wichtigen Stoffe und deren Mengen zum Muskelaufbau bieten:

  • Die Proteine: Quark, Hüttenkäse, Proteinpulver (auf Whey-Proteine setzen)
  • Kohlenhydrate: Getreideflocken, Getreide wie Quinoa, Bananen
  • Gute Fette: Nüsse, Leinsaat, pflanzliche Öle, Samen
  • Geschmacksträger: Beeren, Gewürze, Kakao (entölt), Stevia, kein Zucker oder Sirup!

Natürlich finden sich zu jeder Gruppe noch weitere mögliche Lebensmittel, doch sollte bei der Zusammenstellung unbedingt darauf geachtet werden, hochwertige und nicht zu künstliche Produkte zu nutzen. Diese können die Aufnahme der Proteine hemmen und so eher in das Gegenteil schlagen. Magenbeschwerden sind dadurch möglich. Auch sollte für die Zutaten nie ein künstliches Süßungsmittel benutzt werden, welches zu viele Kalorien oder Zucker in großen Massen enthält. Ein Trend für Protein Drinks ist Milch aus Nüssen, da diese die guten Fette und die Proteinbasis kombinieren. Nussmilch hilft auch bei Milchzuckerunverträglichkeit.

Den Protein Drink mixen

Beim Mixen des Drinks gibt es eigentlich kein Geheimnis, doch sollten die einzelnen Mengen und deren gesamter Kaloriengehalt berechnet werden. Ein einzelner Shake kann auf einmal 300 bis 800 Kalorien zaubern, die aufgrund der geringen Mengen von Fett und (kaum) Zucker auch nicht ansetzen. Sie helfen der Regeneration der Muskeln und verringern den Fettgehalt am Körper, da das Sättigungsgefühl steigt.

Die Zubereitung erfolgt mit einem Stand- oder Stabmixer. Empfohlen sind die sogenannten Blender, denn diese Standmixer haben die Möglichkeit, Nüsse locker zu zerkleinern und den Drink schön smooth zu zaubern. Dadurch wird möglichen Klumpen entgegengewirkt, die den Trinkspaß verderben. Ein Pürierstab hat meist zu wenig Power für einen wirklich angenehmen Shake, kann aber auch verwendet werden. Die Zutaten einfach nur alle durchmixen und schon kann der Drink genossen werden.

Ein Rezept-Tipp

Das folgende Rezept bietet eigentlich alles, was der Sportler braucht und nur vorteilhafte Stoffe umsetzt. Er kann sehr gut vor dem Workout getrunken werden. Gebraucht werden ein halber Liter fettarme Milch, zwei Eier und drei Eiklar, ein EL Honig und eine ganze Banane. Diese Zutaten werden einfach in den Mixer gegeben und zu einem cremigen Smoothie vermengt. Er bietet die nötigen Kalorien, die während des Workouts benötigt werden und sich dadurch perfekt anbieten können.

Weitere Rezept-Ideen gefällig, dann…

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Foto: © Warren Goldswain – Fotolia.com

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