Meditieren lernen: 5 Tipps für Anfänger

Meditation – die Meinungen über die spirituelle Praxis gehen sehr weit auseinander. Während sie für Viele ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens ist, so denken mindestens genauso Viele eher negativ darüber.

Dabei wurde bereits wissenschaftlich bewiesen, welche guten Effekte das Meditieren mit sich bringt, und nicht ohne Grund erlernten bereits Stars wie die Beatles die unterschiedlichsten Techniken.

Die große Vielfältigkeit an Techniken

Die Vielfältigkeit an Meditationstechniken kommt unter anderem durch unterschiedliche religiöse Herkünfte zustande. Insbesondere seit den 1970er Jahren werden im Westen vermehrt nicht-traditionelle Techniken gelehrt, die durch fernöstliche Lehren inspiriert, den westlichen Bedürfnissen angepasst wurden. Bei der Meditation wird ein Bewusstseinszustand angestrebt, der sich vom normalen Alltag unterscheidet. Im Vordergrund steht dabei vor allem das gegenwärtige Erleben, das frei von jeglichen Einflüssen sein soll.

Unterteilt werden die Meditationstechniken in passive (kontemplative) und aktive Meditation. Sie erfolgt aufgrund der äußeren Form.

Um das Meditieren erfolgreich zu erlernen und nachher auch durchzuführen, helfen die folgenden Tipps:

1. Regelmäßige Meditation
Damit sich der Effekt, der durch die Meditation erzielt werden soll, auch wirklich einstellt, sollte dies regelmäßig praktiziert werden. Ähnlich wie beim Sport, muss sich der Körper auf solche “Belastungen” bzw. Vorgänge einstellen.

2. Vielfalt reinbringen
Es gibt bei der Mediation keine Art Patentrezept. Dem einen liegt eine bestimmte Art der Meditation mehr, als seinem Nachbarn. Deshalb sollte probiert werden. Wichtig ist hierbei, dass neue Techniken über einen längeren Zeitraum ausprobiert werden müssen, damit festgestellt werden kann, ob sie für die jeweilige Person wirklich geeignet sind.

3. Schaffen einer guten Umgebung
Ruhe ist zum Praktizieren der Meditationsübungen sehr wichtig. Darum sollte auch eine entsprechende Nische eingerichtet werden, damit eine ruhige und ungestörte Atmosphäre aufgebaut wird. Lärm hat in diesem Bereich genauso wenig zu suchen, wie Telefon oder Handy. Er soll vielmehr als Rückzugsort dienen.

4. Die richtige Haltung
Ein großer Fehler von vielen Anfängern ist die falsche Haltung. Wenn sich der Körper nicht in der richtigen Haltung befindet, dann fällt es ihm schwer, sich entsprechend zu entspannen. Die Wirbelsäule steht hier im Mittelpunkt, welche sanft aufgerichtet sein muss.

5. Fester Plan
Das Meditieren sollte nicht spontan eingeplant werden. Wichtig sind feste Zeiten an bestimmten Tagen. Der Körper kann sich somit darauf einstellen, was es ihm deutlich leichter macht, sich zu entspannen.

Diese Tipps helfen beim Erlernen der Meditationskunst. Allerdings liegt, wie so oft im Leben, ein entscheidender Teil bei der Motivation des Lernenden. Nur wenn diese aufrecht gehalten wird, ist ein langfristiger Erfolg garantiert.

Foto: © evgenyatamanenko – Fotolia.com

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