Hilft Joggen wirklich effektiv gegen Depressionen?

Viele Menschen, vorwiegend Frauen, leiden heutzutage mindestens einmal in Ihrem Leben an einer Depression. Neben Antidepressiva und anderen Medikamenten mit vielen Nebenwirkungen gibt es auch alternative Heilmethoden, wie beispielsweise regelmäßiges Lauftraining. Für Menschen, die in einer Lebenskrise stecken, ist es jedoch oft schwierig sich zum Sport zu motivieren und das Ziel vor Augen, also die Heilung der Depression, zu sehen. Antriebslosigkeit und körperliche Müdigkeit halten viele Erkrankte davon ab, regelmäßig Joggen zu gehen, dabei bietet diese Form der Therapie enorm viele Vorteile gegenüber Arzneimitteln.

Positive Effekte des Lauftrainings

Antidepressiva haben den Nachteil, dass sie oft erst nach längerer Zeit ihre volle Wirkung entfalten, während beim Joggen schon nach einem Mal ein positives Gefühl hervorgerufen wird. Doch auch das Laufen zeigt erst langfristige Therapie-Ergebnisse, wenn regelmäßig und über einen längeren Zeitraum trainiert wird. Zu empfehlen sind drei bis vier Einheiten pro Woche, wobei das wichtigste ist, dass der Puls konstant über eine längere Zeit erhöht bleibt. Dabei wird der Stoffwechsel im Körper umgestellt und Hormone werden ausgeschüttet. Diese aktivieren wiederum Gehirn- Regionen, die für die Ausschüttung von Glücksstoffen verantwortlich sind, wodurch sich eine Verbesserung des Wohlbefindens schon kurz nach Beginn des Trainings einstellt.

Hierfür ist es nicht notwendig schnell und lange zu joggen, denn eine moderate Geschwindigkeit reicht vollkommen aus. Ein weiterer positiver Faktor ist der Stressabbau beim Laufen, denn die körperliche Anspannung und das Auspowern bauen Stress- Symptome ab, zudem wird die Stress- Reaktion des Körpers auf psychische Belastungs- Situationen mit der Zeit durch regemäßiges Joggen verringert. Ein weiterer positiver Neben- Effekt ist außerdem das Erfolgserlebnis beim Laufen, da dieses Depressiven oft schon seit langer Zeit fehlt.

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