Ernährung: Welche Fisch ist am gesündesten?

Wer sich gesund und ausgewogen ernähren möchte, der darf den Fisch nicht auf dem Speiseplan vergessen. Ist der doch Lieferant von vielen Nährstoffen und Spurenelementen, die wir für eine gesunde Lebensweise sehr dringend benötigen.

Dabei ist die Auswahl an Fisch, die wir in den Theken der heimischen Supermärkte und in den Fachgeschäften vorfinden, sehr groß und umfangreich. Welcher Fisch ist also am besten für eine ausgewogene Ernährung geeignet und welcher ist am gesündesten?

Allgemeine Tipps

Fisch ist generell gesund. Der hohe Anteil an Eiweiß ist besonders gut verdaulich. Zudem enthalten sie langkettige Omega-3-Fettsäuren, die für uns Menschen lebensnotwendig sein können. Sie beugen nämlich dem Herzinfarktrisiko vor und bringen das Gehirn in Schwung. Zudem enthält der Fisch Selen und Jod, was ebenfalls als sehr gesund und wichtig eingestuft wird.

Vitamin D kann man zudem beim Lachs und beim Aal tanken. Beide haben einen sehr hohen Gehalt und sind deshalb auch sehr gesund. Doch welche Fischsorten sind besonders gesund und sollten deshalb öfter auf unseren Tellern landen?

Die Forelle

Forellen sind Raubfische und ernähren sich deshalb nicht nur von pflanzlichen Produkten. Deshalb enthalten sie einen sehr hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren. Zudem ist der Fisch recht kalorienarm, da er nur einen Gesamtfettanteil von bis zu 5% hat. Man kann daher mit einer lecker zubereiteten Forelle kaum etwas falsch machen.

Die Makrele

Auch wenn Makrelen einen besonders hohen Fettanteil (bis zu 30%) haben, sollten sie hin und wieder auf unserem Speiseplan stehen. Denn auch sie haben die guten Omega-3-Fettsäuren. Allerdings ist der Fisch nur bedingt geeignet, wenn man abnehmen möchte. In solch einem Fall würde sich die Forelle besser eignen.

Kabeljau und Dorsch

Besonders wenig Fett enthalten auch der Kabeljau und der Dorsch. Sie sind deshalb besonders gut verträglich und leicht zu verdauen. Allerdings sind die Bestände an manchen Stellen recht stark überfischt. Man sollte daher genau fragen, von wo der Fisch stammt.

Der Seelachs

Weniger als 2% Fett kann auch der Seelachs vorweisen. Er kann besonders vielfältig zubereitet werden und erfreut sich deshalb auch besonders großer Beliebtheit.

Der Karpfen

Weltweit gehört der Karpfen zu den Fischen, die am häufigsten gezüchtet werden. Wir kennen ihn nicht nur zu Silvester oder Weihnachten, sondern als ganzjährigen Fisch. Damit der Karpfen nicht zu modrig schmeckt, sollte er vor der Schlachtung für mindestens fünf Tage im klaren Wasser geschwommen sein. Ob dies so ist, kann man bei einem gut sortierten Fischhändler jederzeit erfragen.

Foto: © shaiith – Fotolia.com

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