Lungenentzündung? Bei welchen Symptomen sofort zum Arzt?

Die Lungenentzündung ist gerade im Anfangsstadium kaum zu erkennen und wird häufig mit einer Bronchitis verwechselt. Gerade für ältere Menschen, aber auch für Kleinkinder kann die fehlende Früherkennung schwere Folgen nach sich ziehen.

Auch Raucher sollten besonders auf die Symptome achten und lieber zum Arzt gehen, vermuten sie eine infektiöse Entzündung der Lungen. Für den Betroffenen ist die Pneumonie häufig einfacher zu erkennen, als für Menschen, die zwar Symptome erkennen, nicht aber das Gefühl der erkrankten Person verspüren.

Unterschiedliche Symtome

Wenn ein starker trockener, oder auch schleimiger Husten akut wird und mit plötzlich hohem Fieber einhergeht, sollen Betroffene einen Arzt aufsuchen. Hier kann es sich um eine gefährliche Lungenentzündung handeln, welche bei schneller Diagnose und sofortiger Behandlung mit Antibiotika meist komplikationslos geheilt werden kann.

Merkmale der Pneumonie sind unter anderem:

  • plötzlich hohes Fieber und schlechtes Allgemeinbefinden
  • Atemnot, flache oder schnelle Atmung
  • hoher Puls
  • Sauerstoffmangel
  • eitriger Husten
  • Schmerzen im Brustkorb.

Aber auch anhaltende und schleichende grippale Beschwerden können auf eine Lungenentzündung hinweisen. Sollte die vermeintliche Grippe nicht den bekannten Verlauf nehmen und länger andauern, ist ein Besuch beim Arzt dringend angeraten. Der Allgemeinmediziner kann eine Lungenentzündung erkennen und je nach Allgemeinbefinden des Patienten beurteilen, ob ein stationärer Aufenthalt im Krankenhaus notwendig ist, oder aber eine medikamentöse Behandlung zuhause mit Bettruhe erfolgen kann.

Die Diagnostik und Behandlung bei Pneumonie

Klagen Patienten über atemabhängige Schmerzen im Brustkorb, bekommen schlecht Luft und fühlen sich fiebrig, sind das nicht selten Anzeichen einer ernstzunehmenden Pneumonie. Da sich eine Lungenentzündung durch sichtbare Schatten auf der Lunge äußert, ist im Zweifelsfall eine Röntgenaufnahme angeraten, die dem Mediziner Klarheit bringt und so die richtige Behandlung begünstigen kann. Nicht immer wird das erste Antibiotika umfassend wirken. Vor allem bei verschleppten oder sehr spät erkannten Pneumonien ist es häufig notwendig, eine langwierige Therapie mit starken Antibiotika anzuwenden und einen stationären Aufenthalt zu bevorzugen. Dies wird vor allem bei kleinen Kindern, aber auch bei schwachen und älteren Menschen bevorzugt. Beim stationären Aufenthalt werden neben den Antibiotika, auch Elektrolyte verabreicht. Da der Appetit während einer Lungenentzündung abnimmt, ist diese zusätzliche Ernährung über intravenös verabreichte Elektrolyte häufig als begleitende Behandlung zur eigentlichen Medikation. Lungenentzündungen können mit verschiedenen Komplikationen, wie beispielsweise der Atemschwäche oder einem Mangel an Sauerstoff im Blut einhergehen.

Sobald der Husten schmerzhaft wird oder von eitrigem Auswurf begleitet ist, die Atmung beeinträchtigt wird und Fieber auftritt, ist der Besuch beim Arzt zur Abklärung einer Pneumonie dringend angeraten.

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