Hausstauballergie: wenn die Nase verstopft

Viele halten sich den ganzen Tag in geschlossenen Räumen auf, in denen sich aus stress- und umweltbedingten Gründen Staub festsetzt. In diesem leben die für Menschen eigentlich unschädlichen Hausstaubmilben.

Nur wer unter Hausstauballergie leidet, kämpft mit einer chronisch verstopften Nase und schlimmeren Symptomen.

Ursache und Symptome der Hausstauballergie

Die grundlegende Ursache der heftigen Reaktion auf Hausstaubmilben ist, wie bei allen allergischen Reaktionen, ein fehlerhaft reguliertes Immunsystem. Es reagiert mit heftiger Abwehr auf eigentlich unschädliche Stoffe wie den Kot der Hausstaubmilben.

Sie setzen sich vor allem in Polstermöbeln, Matratzen, Teppichen, Kuscheltieren und Vorhängen ab und sind von September bis Dezember ausgesprochen aktiv. Von einer Hausstauballergie betroffene Menschen leiden aber ganzjährig unter den Hausstaubmilben. Die nur wenige Mikrometer kleinen Tierchen sind kaum mit dem bloßen Auge sichtbar, verursachen aber teils heftige allergische Symptome.

Die Symptome der Hausstauballergiker sind so vielseitig, dass nicht immer sofort Staub und Milben als Ursache erkennbar sind. Betroffene klagen über Probleme mit Augen, Haut, Nase und Lungen. Die folgenden Symptome sind typisch für eine Hausstauballergie:

  • tränende, gerötete und juckende Augen
  • allergischer Schnupfen
  • häufiges Niesen
  • Husten bin hin zu Asthmaanfällen
  • allergische Hautreaktionen, beispielsweise Rötungen und Schwellungen

Diese Beschwerden sind keine eindeutigen Hinweise auf eine Hausstauballergie, sie können auch bei Heuschnupfen und anderen Allergien auftreten. Um eine eindeutige Diagnose stellen und die dringend nötige Behandlung einleiten zu können, müssen Betroffene und Ärzte den Auftrittszeitpunkt ihrer Symptome beobachten. Sind die Beschwerden nachts, am Morgen und im Spätherbst besonders stark, so bieten sich eindeutige Hinweise auf die Hausstauballergie. Der Arzt leitet umgehend eine adäquate Behandlung ein.

Die richtige Therapie der Hausstaubmilbenallergie

Je länger die Hausstauballergie besteht, desto stärker zeigen sich die Symptome. Die frühzeitige Therapie und eine erhöhte Reinlichkeit sind wichtige Ansatzpunkte zur Verbesserung der Beschwerden. Betroffene müssen in erster Linie dafür sorgen, das Auftreten von Hausstaub weitestgehend zu reduzieren.

Mit einem herkömmlichen Staubsauger ist die Hausstaubbeseitigung nicht im erforderlichen Umfang möglich. Viel zu schnell verstopften die Filter und machten das Staubsaugen uneffektiv. Der direkte Kontakt beim Staubsaugerbeutelwechsel ist außerdem sehr problematisch, weil Allergiker im direkten Kontakt mit dem Allergen kommen.

Zur Wohnungsreinigung wird von Allergologen und Mitbetroffenen ein beutelloser Staubsauger mit Mikrofilter empfohlen, da Betroffene kaum mit Hausstaub in Berührung kommen. Eine neuartige Methode zur Wohnungsreinigung stellt der Bosch Staubsauger mit HEPA-Filter vor, der Staub besonders leistungsstark entfernt.
Für Allergiker sind diese beutellosen Staubsauger mit HEPA-Filter Technologie unabdingbar. Der Filter sorgt dafür, dass die Staubpartikel, Pollen oder Milbenallergene eingefangen werden. Ein Nachkauf der Filter ist nicht erforderlich, da diese ein ganzes Geräteleben lang halten.

Der Wartungsaufwand beutelloser Staubsauger ist minimal und sichert doch immer ein optimales Ergebnis. Sensoren steuern automatisch die benötigte Saugleistung und optimieren das Reinigungsergebnis. Grade für Allergiker ist ein perfektes Reinigungsergebnis wichtig.
Der beutellose Staubsauger ist aber nur ein erster Schritt zur Bekämpfung der Symptome. Betroffene sollten mit ihrem Allergologen besprechen, welche weiteren Therapiemethoden für den individuellen Schweregrad anzuraten sind.

Weitere Methoden sind die Verwendung von Allergiker-Bettwäsche, die Stabilisierung des Immunsystems und die Hyposensibilisierung. Bei akut staken Beschwerden verschreibt der Allergologe Adrenalin-Sprays, Antihistaminika und spezielle Pflegeprodukte für die Haut. Ein Wohnungswechsel kann zur Symptomlinderung beitragen.

Foto: © Kaarsten – Fotolia.com

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