Diese Sportverletzungen sollte man nicht unterschätzen

Bei jeder Sportart besteht für den Sportler die Gefahr einer Sportverletzung. Zu den häufigsten Sportverletzungen gehören: Zerrungen, Muskelfaserrisse, Bänderrisse, Verstauchungen und Kapselrisse. Aber auch Knieverletzungen und der berühmte Tennisarm sind keine Seltenheit.

Eine Ursache vieler Sportverletzungen ist die eigene Überschätzung und ein nicht ausreichender Trainingszustand. Viele Sportverletzungen würden sich vermeiden lassen, wenn gewisse Muskelpartien vor dem Sport trainiert würden und eine Aufwärmphase eingeplant würde.

Überbelastungen und deren Therapie

Der Tennisarm (Epicondylitis) ist eine sehr häufig vorkommende Art einer Sportverletzung, die sich durch Schmerzen im Bereich der Außenseite am Ellenbogen bemerkbar macht. Die durch Überlastung gereizte Gewebestruktur entzündet sich und beginnt zu schmerzen. Bei weiterer Belastung können im Sehnenansatzbereich Einrisse entstehen. Schonung, Bandagierung und das Einreiben mit schmerzlindernden Salben gehören zur klassischen Therapie von einem Tennisarm. Die Entzündung muss komplett abgeklungen sein, bevor eine erneute Belastung stattfinden darf.

Der Besuch bei einem Arzt ist empfehlenswert, weil dieser mithilfe verschiedenster Diagnoseverfahren, wie Röntgen und Ultraschall den Grad der Entzündung feststellen und andere Schädigungen ausschließen kann. Eine ärztliche Therapiebegleitung ist sinnvoll, damit keine weiteren Folgeverletzungen durch Unachtsamkeit auftreten. Physikalische Therapien, wie z. B. Reizstrom und Kühlung durch Kälteauflagen, können zu einer Verbesserung des Beschwerdebildes führen.

Knieschmerzen und ihre Ursache

Sportler haben häufig auch Probleme mit den Kniegelenken. Die Gründe für Knieschmerzen können unterschiedlich sein. Muskelpartien, die noch untrainiert sind, können genauso der Auslöser sein, wie falsches Schuhwerk oder Überbelastung durch zu hohes Körpergewicht oder eine schwierige Streckenführung. Damit bei der Fehlbelastung des Knies keine bleibenden Schäden und Entzündungen entstehen, sollte eine Laufpause eingelegt und der Arzt aufgesucht werden.

Wer Knieschmerzen über einen längeren Zeitraum ignoriert und sich weiter sportlich betätigt, riskiert, an einer Arthrose zu erkranken. Sportler, die unter Knieschmerzen leiden, sollten nicht nur eine Trainingspause einlegen, sondern auch das Bein möglichst oft hochlegen und mit einer Kältepackung kühlen. Die Gefahr einer Entzündung wird dadurch gesenkt. Optimale Sport-/Laufschuhe und eine gezielte Stärkung bestimmter Muskelgruppen können das Risiko von Knieschmerzen senken.

Ist ein Arztbesuch notwendig?

Bei den meisten Sportverletzungen ist es durchaus sinnvoll, einen Arzt aufzusuchen. Möchte man weitergehende, aus der Sportverletzung resultierende Beschwerden vermeiden, hilft eine genaue Abklärung und Behandlung durch den einen Arzt. Sportler, die Schmerzen haben und trotzdem weitertrainieren, neigen dazu eine “Schonhaltung” einzunehmen, um die vorhandenen Schmerzen erträglich zu machen. Diese Schonhaltung sorgt dafür, dass weitere Muskelpartien bewegungsfremd belastet werden und dadurch Schmerzen in anderen Bereichen auftreten können. In diesem Fall hilft dann nur eine ärztliche Therapie mit Schmerzbehandlung, um weiteren Verspannungen und Schmerzen entgegenzuwirken.

Foto: © Bartlomiej Zyczynski – Fotolia.com

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