Demenz im Anfangsstadium – ein schleichender Prozess

Laut Statistik leben heutzutage über eine Millionen Menschen in Deutschland mit einer Demenz-Erkrankung. Die Ursachen hierfür sind neben der Alzheimer noch viele weitere Krankheiten. Viele Patienten und deren Angehörige wissen nicht einmal, dass sie unter dieser Alterskrankheit leiden. Auch wenn diese Krankheit ein schleichender und irreversibler Prozess ist, gibt es Möglichkeiten, diese Störung der allgemeinen Denkfunktion auch schon im Anfangsstadium zu diagnostizieren.

Vergesslichkeit als erstes Anzeichen

Wie kann man diese Krankheit bereits im Anfangsstadium erkennen? Meist wirkt sie sich auf drei Bereichen des betroffenen Menschen aus: auf das Denken, die Stimmung und das Verhalten. Dabei kann man die Vergesslichkeit, aus dem Bereich des Denkens, als erstes Merkmal und Anzeichen sehen. Die Vergesslichkeit ist ein äußerst typisches Symptom im Anfangsstadium. Der Betroffene kann sich hierbei an erst kürzlich zurückliegenden Ereignissen nur in geringem Maße erinnern – das Kurzzeitgedächtnis leidet zuerst. Dazu gehört auch das Verlegen von Dingen wie Schlüssel, Geldbörse oder Brille. Bei Gesprächen vergisst der Betroffene Worte oder das was er eben sagen wollte, er sucht nach Worten oder Satzformulierungen.

Veränderungen in Stimmung und Verhalten

Weitere Merkmale für eine Demenz und Ursachen im Anfangsstadium sind mehr oder weniger leichte Gemütsschwankungen. Die Stimmung schwankt zwischen niedergeschlagener und guter Laune. Betroffene können sich nicht mehr so gut wie zuvor auf Aktivitäten einlassen und verlieren mehr und mehr an Lebensfreude. Im Verhalten drückt sich die anfängliche Alterskrankheit dahingehend aus, als dass Kontakte mit Freunden oder Familienmitgliedern immer häufiger vermieden werden, sich der Betroffene aber dennoch einsam fühlt. Für den einzelnen Tag nimmt sich der Betroffene immer weniger vor, wirkt zerstreut und abwesend.

Professionelle Untersuchung und Diagnose

Um aufgrund genannter Merkmale für eine Demenzerkrankung falsche oder vorschnelle Diagnosen zu vermeiden, sollte allerdings stets die fachliche Meinung von Ärzten – Neurologen, Psychologen oder Psychiatern eingeholt werden, da viele dieser Merkmale und Anzeichen auch das herkömmliche Altern mit sich bringen können. Mehr Informationen zu Ursachen, Symptomen und dem Umgang mit dieser Krankheit finden Sie auf www.docjones.de.

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