Allergiker alarmiert: Hohe Belastung durch Birkenpollen

In diesem Jahr müssen Birkenpollenallergiker sich auf eine längere Leidenszeit einstellen. Denn die Pollenflugphase beginnt aufgrund der milden Temperaturen in diesem Jahr schon sehr früh, dauert aber auch länger an.

Erkennungsmerkmale der Allergie

Ungefähr 23 bis 25 % aller Deutschen leiden nach Schätzung des Ärzteverbands der Allergologen unter einer Birkenpollenallergie. Die Allergie macht sich in Form von Niesen, geschwollenen oder tränenden Augen und einer laufenden Nase bemerkbar. Im Gegensatz zu einem Schnupfen halten sich die Beschwerden auch hartnäckig über die ganze Birkenpollenflugsaison und stellen eine erhebliche Beeinträchtigung für die Betroffenen dar.

Maßnahmen zum Lindern der Beschwerden

Um die Stärke der Beschwerden zu lindern, werden Birkenpollenallergikern folgende Maßnahmen empfohlen:

– Die lokalen Pollenflugvorhersagen beachten
– Aufenthalte im Freien reduzieren
– Wohnung nur kurzzeitig lüften
– Die Haare vor dem Schlafengehen waschen
– Rechtzeitig antiallergische Medikamente besorgen
– Bei trockenem Husten zum Arzt gehen, um die Entwicklung von Asthma zu verhindern

Autofahrer sollten besonders vorsichtig sein, um Niesanfälle im Auto zu verhindern, die zu Unfällen führen können. Deshalb sollten in der Pollensaison die Fenster immer geschlossen bleiben, Jacken nach Aufenthalten in der Natur im Kofferraum gelagert und auch der Pollenfilter einmal im Jahr ausgetauscht werden.

Behandlungsmöglichkeiten

Da Birkenpollenallergiker auch unter Kreuzallergien leiden können, sollte Kern- oder Steinobst nur mit Vorsicht verzehrt werden. Ein Erwärmen des Obstes vor dem Verzehr kann jedoch die hitzeempfindlichen Allergene zerstören. Bei starken Beschwerden und dem Auftreten von Nahrungsmittelallergien sollte jedoch auch eine Hyposensibilisierung gegen das Allergen in Betracht gezogen werden. Diese Therapie besteht aus der regelmäßigen Einnahme von Tabletten oder Tropfen, oder auch aus dem regelmäßigen Verabreichen von Spritzen durch den Arzt. Die Aussichten auf eine Verbesserung der Beschwerden oder eine Heilung sind für Birkenpollenallergiker gut.

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