Frau im Herbst mit Schnupfen

Die besten Hausmittel gegen Schnupfen

Harmlose Erkältungskrankheiten wie Schnupfen gehören für viele Menschen zum alltäglichen Leben. Je nach körperlicher Konstitution macht der Mensch etwa 200 Erkältungskrankheiten in seinem Leben durch.

Dabei ist es nicht nötig, gleich einen Arzt aufzusuchen. Durch einfache Hausmittel kann sich der Mensch Linderung verschaffen und dafür sorgen, dass die Krankheit schneller vergeht.

Die Körpertemperatur anheben

Eine einfache Methode mit der Krankheit umzugehen, ist die Körpertemperatur ein wenig zu steigern. Der Körper macht das oft selber durch Fieber, doch bei einem leichten Schnupfen ist das in der Regel nicht der Fall. Wer die Temperatur ein wenig steigern will, der nimmt einfach ein Bad. Daneben kann der Kranke noch ein anderes Ziel verfolgen, nämlich die Atemwege zu befreien. Zu diesem Zweck gibt es in das Badewasser Menthol-, Eukalyptus- oder Fichtennadelöl. Das Wasser in der Badewanne sollte zunächst 38 Grad warten. Bevor sich der Patient in die Wanne legt, wartet er noch 10 Minuten. Falls der Kranke schon unter Fieber leidet, dann ist ein Bad nicht mehr die optimale Lösung, denn das belastet den Körper zu stark.

Zur Befreiung der oberen Atemwege ist ein Fußbad eine gute Möglichkeit. Benötigt wird dazu eine hohe Wanne, das über die Knöchel hinaufreichen sollte. In den nächsten 20 Minuten erhöht der Patient schrittweise die Temperatur bis auf 41 Grad. Die Füße nun einige Minuten in dem heißem Wasser lassen, danach abtrocknen und warme Strümpfe über die Füße anziehen.

Die Nase mit natürlichen Mitteln befreien

Eine gute Methode um die Nase vom Schleim zu befreien ist die Inhalation von Wasserdampf mit Inhaltsstoffen. Es genügen zwei Liter kochendes Wasser. Hinzu kommen eine Hand voll Kamillenblüten und drei Esslöffel Salz. Alles in eine Schüssel geben und den Dampf einatmen. Zweckmäßig ist es, wenn der Patient sich ein großes Tuch über den Kopf zieht und den Dampf etwa zehn Minuten einatmen. Das Salz löst den Schleim und die Kamille hemmt Entzündungen. Wer allerdings eine Allergie gegen Korbblütler (zu denen die Kamille gehört) hat, der darf das natürlich nicht anwenden. Schleimlösend wirken auch Nasentropfen aus Kochsalzlösungen. Benötigt werden eine Messerspitze Salz und etwa 200 ml Wasser. Beides verrühren und in die Nasenlöcher tropfen. Danach kräftig durch die Nase einatmen.
Übrigens: Laut einer amerikanischen Studie wirken die Inhaltsstoffe einer Hühnersuppe antibakteriell. Sie muss allerdings selbstgekocht sein, denn eine Suppe aus der Packung wirkt längst nicht so gut. Die Herstellung ist ganz einfach: Das Suppenhuhn mit Suppengemüse, Wacholderbeeren und Lorbeerblätter eineinhalb Stunden köcheln lassen. Die Suppe mit kleinen Nudeln und kleingeschnittenes Fruchtfleisch servieren. Für eine gute Wirkung sind zwei Teller Suppe am Tag nötig.

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