Trotz Arthrose fit und schmerzfrei durch den Winter

Viele Arthrosepatienten fürchten bei kaltem und nassem Wetter eine Verschlimmerung ihrer Beschwerden. Um das zu verhindern, gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, die die Schmerzen bekämpfen, von der richtigen Ernährung über sportliche Übungen bis hin zu lindernden Medikamenten. Zu klären gilt: Welches sind die besten Mittel bei Arthrose? Und welche Lebensweise ist die Richtige?

Die richtige Bewegung

Arthrose ist ein übermäßiger Gelenkverschleiß. Durch die starke Abnutzung der Knorpelschicht kommt es zu starken Schmerzen in den betroffenen Gelenken, besonders in Hüfte, Knie, Rücken, Füßen und Händen. Arthrose entsteht durch angeborene Fehlstörungen, übermäßige Belastung, Stoffwechselstörungen, Verletzungen oder erbliche Vorbelastungen und ist nicht heilbar. Dennoch gibt es einige Punkte, die das Wohlbefinden unterstützen. Gerade im Winter neigen Betroffene dank des ungemütlichen Wetters dazu wenig außer Haus zu gehen. Stattdessen ist gerade regelmäßige Bewegung wichtig, um die Gelenke geschmeidig und beweglich zu halten. Ideal sind schonende Sportarten wie Walking, Schwimmen oder Radfahren. Zu vermeiden sind daher Sportarten wie Joggen oder Tennis, die mit starker Gelenkbelastung oder ruckartigen Bewegungen einhergehen.

Unterstützende Ernährung

Übergewicht ist kontraproduktiv und sollte abgebaut werden. Hilfreich sind orthopädische Stützmittel wie ein Gehstock. Bei der Ernährung gilt es, nicht nur auf giftige Stoffe wie Alkohol und Nikotin zu verzichten. Auch tierische Fette wie in Schweinefleisch werden besser gemieden, denn die enthaltene Arachidonsäure begünstigt Entzündungen. Einen positiven Effekt auf Arthrose haben dagegen Nahrungsmittel wie Knoblauch, Zwiebeln, ungesättigte Fettsäuren und ballaststoffreiche Nahrung wie Naturreis. Für manche Patienten ist auch die Wärmetherapie mit Rotlicht oder Sauna eine Wohltat. Bei starken, akuten Beschwerden sind Schmerzmittel oft unvermeidlich. Bewährt haben sich vor allem salicylsäurehaltige Produkte, Entzündungshemmer wie die nichtsteroidalen Antirheumatika Ibuprofen und Diclofenac, Kortisonpräparate sowie Knorpelaufbaupräparate wie das Medikament Dona mit dem Wirkstoff Glucosamin.

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