Sollte man bei kalten Temperaturen joggen?

Der Winter hat uns noch immer fest im Griff, und doch sehen wir sie jeden Tag auf den Straßen – Die Jogger. Trotz Schneematsch und Schneewehen kämpfen sie sich durch jedes Wetter. Aber ist das auch gesund?

Das sagen die Fachleute

Sport-Profis und Ärzte sind sich einig: Bis zu -10 Grad kann gelaufen werden, darunter wird es gefährlich!
Der Grund: Die Verletzungsgefahr steigt rapide, da Muskeln und Bänder nicht so gut durchblutet werden.
Außerdem werden die Bronchien durch die frostig kalte Luft zusätzlich belastet, da die Atemluft nicht mehr ausreichend durch den Körper erwärmt werden kann.
Auch dichter Nebel ist nicht für Sport geeignet. Durch die feinen Wassertropfen werden hohe Mengen an Schadstoffen aufgenommen.

Nicht zu warm einpacken!

Besonders wichtig bei Sport im Winter – die Kleidung!
Die Kleidung sollte nicht zu warm sein. Wenn der Läufer am Beginn der Strecke fröstelt, ist das normal. Schon nach kurzer Zeit wird sich der Körper selbst warmlaufen. Es empfiehlt sich daher Multifunktionskleidung, die den Schweiß nach außen transportiert und die Haut trocken hält. Gerade in der dunklen Jahreszeit sollte man Kleidung mit Reflektoren, und eine Stirnlampe für dunkle Wege wählen. Die Schuhe sollte atmungsaktiv sein, mit einem tiefen, griffigen Profil.

Mit der richtigen Technik Verletzungen vermeiden

Im Winter brauchen Muskeln und Bänder wesentlich mehr Zeit, um warm zu werden. Darum sollte man sich deutlich mehr Zeit für das Warm-Up nehmen. Genau umgekehrt verhält es sich mit dem Cool-Down: Das Auslaufen und Stretching sollte kürzer gehalten werden. In der warmen Stube empfehlen sich in trockener Kleidung noch ein paar abschliessende Dehnübungen.

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Foto: © ARochau – Fotolia.com

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