Inline-Skating: perfekt für Fitness und Figur

Hurra, hurra, der Frühling ist da! Doch während draußen die Sonne strahlt, Krokusse aus dem Boden schießen und Bienen beschwingt durch die Gegend summen, möchten viele von uns einfach nur die Decke über den Kopf ziehen.

Der Winter war lang und hat seine Spuren hinterlassen – Die kleinen Röllchen auf unseren Hüften sind der Beweis! Wer nun jedoch einfach von einer Diät zur nächsten hechelt, macht etwas falsch: Beim Abnehmen ist Bewegung mindestens genauso wichtig wie die richtige Ernährung. Statt sich als Sportanfänger bei der morgendlichen Jogging-Runde zu quälen oder abendlicher Zappelei im überfüllten Fitnessstudio hinzugeben, kann man auch eine andere Alternative wahrnehmen: das Inline-Skating. Warum die Trendsportart der Neunziger bis heute so beliebt ist und welche Vorteile Sie bietet, erfahren Sie jetzt.

Die grünen Wiesen jagen immer schneller vorbei, der warme Fahrtwind bläst angenehm ins Gesicht und unter Ihnen fliegt der Asphalt dahin, als würden Sie schweben: Inline-Skating schlägt seit den Neunzigern Profis wie Hobby-Sportler in seinen Bann. Julia Seifert vom SCC Events Inlineskating führt dies neben dem enormen Fun-Faktor der Sportart vor allem auf den einfachen Bewegungsablauf zurück:

Der Vorteil beim Skaten ist, dass sich durchschnittlich sportliche Menschen innerhalb von vier Wochen fit machen können. Beim Laufen ist eine deutlich längere Vorbereitungszeit nötig, und die Sportler müssen über einen längeren Zeitraum einen strikten Trainingsplan einhalten.

Im Gegensatz zum Joggen verbessert das Skaten nicht nur Kraft und Ausdauer, sondern auch das Gleichgewichtsgefühl und lässt die Kalorien nur so purzeln. Da die fließenden Bewegungen zudem Bänder und Gelenke schonen, eignet sich die Sportart auch für Übergewichtige oder Menschen mit Gelenkbeschwerden. Trotz der vielen Vorteile sollten Sie trotzdem ein paar Grundsätze beachten, bevor Sie sich auf die Rollen wagen.

Perfekt gerüstet auf die Strecke – Survivalguide für Neueinsteiger

Wie bei allen Fun-Sportarten gilt auch beim Inline-Skating: Die Ausrüstung macht’s! Wer auf vier Rollen in den Frühling starten will, sollte daher mit einem Startbudget von etwa 100 bis 150 Euro rechnen.

  • Der fahrbare Untersatz: Ohne Skates rollt es sich schlecht, mit zu günstigen Skates wird man jedoch auch nicht glücklich. Als Anfänger reicht meist schon eine Anschaffung im Bereich zwischen 50 und 100 Euro. Speziell zum Saisonbeginn können Sie jedoch bei Sportausstattern wie Intersport Skates von hochwertigen Marken zu fairen Preisen ergattern. Beim Kauf sollte immer eine Größe auf die normale Schuhgröße aufgerechnet werden, damit weder Blasen noch unangenehme Druckstellen den Fahrkomfort trüben.
  • Schutz ist Pflicht: Besonders als Anfänger sollte man aus Sicherheitsgründen nicht auf die nötige Schutzausrüstung verzichten. Doch auch als erfahrener Skater können Unfälle durch eigene oder fremd verschuldete Unachtsamkeiten passieren. Welche Schutzkleidung besonders wichtig ist, erfahren Sie hier.
  • Zur Abfahrt bereit: So schön das Skaten im Freien auch sein kann, es macht keinen Spaß, wenn man ständig über Geäst und unebene Strecken klettern muss. Damit man ungewollte Slalom-Pisten schon im Vorfeld umfahren kann, gibt es Inline-Strecken-Dienste im Netz. Mithilfe von Online-Portalen wie inlinemap.net können Sie so Ihre Strecken schon vor Abfahrt auf deren Fahrfreundlichkeit prüfen.

Der größte Risikofaktor beim Skaten sind nach wie vor Stürze bei hohen Geschwindigkeiten. Um Verletzungen zu vermeiden gilt daher: Auf- und Abwärmen ist Pflicht, vernünftige Schutzkleidung ein Muss! Solange Sie dies beachten, können Sie mit der richtigen Ausstattung energiegeladen ins Frühjahr 2014 rollen.

Foto: © smuki – Fotolia.com

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