Eizellenspende: Ein Weg zur Erfüllung von Kinderwünschen?

Mutter mit Baby

Was soll man tun, wenn der Kinderwunsch mit über 40 Jahren noch immer nicht erfüllt wurde, die Wege der künstlichen Befruchtung bereits ausgeschöpft sind und man auf keinen Fall ein fremdes Kind adoptieren möchte. Dann gibt es immer noch einen Ausweg, der in Deutschland aber leider noch immer illegal im Ausland aber durchaus machbar ist, die Eizellenspende.

In Deutschland illegal aber in anderen Ländern legal

Was in Deutschland noch immer illegal ist, kann man sich bei einem extremen Kinderwunsch aber durchaus im europäischen Ausland wie zum Beispiel in Spanien erfüllen. Viele Frauen und Paare reisen bereits ins Ausland und nehmen die Leistungen spezieller Anbieter, wie IVI (www.ivi-fertility.com), in Anspruch, um sich den sehnlichen Wunsch nach einem eigenen Kind über eine Eizellenspende zu erfüllen.

Doch wie sieht es mit einer fremden Eizelle aus, wirkt diese im Körper der sodann schwangeren Frau nicht als Fremdkörper? Daher sollte man vorab gut überlegen, ob man eine solche Spende einer fremden Frau überhaupt will, denn das eigene Erbgut ist hierin ja nicht mehr enthalten.

Der Ablauf einer Spende

In den meisten Fällen werden die gespendeten Eizellen mit dem Samen des Vaters oder ebenfalls eines Spenders außerhalb im Labor befruchtet und die befruchtete Eizelle der potentiellen Mutter eingesetzt. Diese kann das neue Leben genauso austragen, als wäre es ihr eigenes. Dies fördert so die Bindung zwischen dem Ungeborenen im Mutterleib sowie der Schwangeren. Auch wenn man in einem solchen Fall sozusagen eine Eizelle adoptiert, fühlt es sich anders an, als wenn man ein bereits geborenes Kind adoptiert.

Die Spenderinnen bleiben bei einer solchen Aktion geheim, genauso, wie es bei den männlichen Samenspendern der Fall ist. Man kann sich aber auch in Deutschland eine Frau suchen, die bereit ist, eine Eizelle zu spenden und sodann gemeinsam ins europäische Ausland, wie zum Beispiel Tschechien fahren, um dort in einem Krankenhaus die Spende durchzuführen.

Für welche Frauen ist eine Eizellenspende geeignet?

Alle Frauen, die bereits auf natürlichem Weg und auf dem Weg der künstlichen Befruchtung lange versucht haben, ein Kind zu bekommen. Wird man älter und hat bereits die Vierzig erreicht, wird es immer schwieriger auf diesen Wegen schwanger zu werden. Auch halten viele Ärzte die künstliche Befruchtung nach dem vierzigsten Lebensjahr nicht mehr für sinnvoll und führen sie daher auch nicht mehr durch.

Wer dann nicht damit abschließen kann, kein eigenes Kind zu haben, kann sich über eine Eizellenspende im europäischen Ausland erkundigen, und darüber nachdenken, es selbst einmal zu versuchen. Natürlich sollte man auch hier immer an das potentielle Kind und sein Wohl denken, welches ein Recht dazu hat, zu erfahren, von wem es abstammt.

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